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  • 27.10.2000

IP Deutschland praesentiert "Television 2000"

Umfangreicher Bericht zu den Fernsehmaerkten der Welt-
Neue Formate sorgen fuer weltweiten
Boom

Köln (ots) - In seiner nunmehr siebten Ausgabe stellt "Television" nicht nur mehr als 300 TV-Sender in 34 Ländern Europas dar, sondern
auch die Märkte in den USA, Japan, Brasilien, Mexiko, Südafrika und Israel. Damit ist "Television 2000" eine der umfangreichsten
Dokumentationen überhaupt zum Massenmedium TV. Für jedes Land informiert die Studie detailliert über die Haushaltsausstattung an
Medien und Telekommunikation, die TV-Sender und ihre Marktanteile, Top-Programme sowie die grundlegenden Werbemarktdaten. Über die Daten
zur Fernsehlandschaft der einzelnen Länder hinaus enthält "Television 2000" auch Analysen zu den Themenbereichen Medienkonvergenz, Zukunft
des Massenmarketings, neue TV-Formate in Europa, TV-Programme für Kinder und Werbebeschränkungen in Europa.

Die tägliche Sehdauer pro Individuum lag in Deutschland im vergangenen Jahr mit 198 Minuten bei den Erwachsenen leicht unter dem
Vorjahreswert - in Westeuropa entspricht dies dem siebten Platz. In Österreich (147 Minuten) und der Deutschschweiz (136 Minuten) war die
Nutzung deutlich geringer. Spitzenwerte im TV-Konsum wurden in Westeuropa im vergangenen Jahr bei den Briten gemessen (232 Minuten),
gefolgt von den Italienern (229 Minuten) und den Griechen (227 Minuten). Die geringste Sehdauer wurde dagegen in Luxemburg (124
Minuten) erfasst. In Osteuropa führten Mazedonien (275 Minuten, Befragungsdaten) und Estland (259 Minuten, Befragungsdaten), gefolgt
von Ungarn (252 Minuten).
Ein knappes Drittel aller Haushalte in Westeuropa verfügt mittlerweile über Kabelanschluss (31 %), weitere 19 % haben eine
eigene Satelliten-Empfangsanlage. In Osteuropa sind bislang erst 16 % der Haushalte verkabelt, 8 % sind Satelliten-Haushalte. Internet ist
in Westeuropa in 16 % der Haushalte verfügbar. Deutschland liegt hier mit 18 % an zehnter Stelle der Rangliste, die von Schweden (56 % der
Haushalte) angeführt wird.

Der Trend zur Marktfragmentierung setzt sich in den Fernsehmärkten fort: Allein in Westeuropa starteten im vergangenen Jahr 46 neue
TV-Programme oder digitale Bouquets. Der durchschnittliche Marktanteil der Marktführer - ein weiterer Indikator für die
zunehmende Fragmentierung - lag in Westeuropa nur noch bei 29,2 % (1998: 30,7 %). In Osteuropa, das erst seit wenigen Jahren über
private TV-Anbieter verfügt, liegt der Durchschnittswert dagegen noch bei 37,7 % (1998: 38,6 %). In Deutschland, dem vielfältigsten
und konkurrenzintensivsten TV-Markt Europas, erzielte der unangefochtene Spitzenreiter RTL 1999 mit 14,9 % Marktanteil bei den
über 14-Jährigen entsprechend den geringsten Wert eines Marktführers auf dem Kontinent. In den USA genügten CBS sogar nur 13 % zur
Marktführerschaft. Zum Vergleich: TV Markiza, privates Vollprogramm in der Slowakei, kam im Wettbewerb mit nur vier weiteren nationalen
Programmen auf einen Marktanteil von 62,4 %.

Das Internet hat sich bislang nicht zur Gefahr für das Fernsehen entwickelt: Einerseits sind die zahlreichen Anbieter von
Dienstleistungen im Internet auf den schnellen Aufbau hoher Bekanntheitsgrade unter den Verbrauchern angewiesen, wie sie nur das
Massenmedium Fernsehen aufbauen kann. So sind die TV-Spots der Dotcoms inzwischen ein selbstverständliches Bild auf den TV-Schirmen
Europas. Andererseits sind die Online-Medien auch auf Inhalte angewiesen, wie sie z.B. das Fernsehen liefert. Dementsprechend ist
auch nicht Wettbewerb zwischen diesen beiden Medien das Thema der Zeit, sondern die Konvergenz der Inhalte. Die USA waren Vorreiter,
Europa folgt: Internet-Angebote der TV-Sender sind willkommene Ergänzungen der TV-Auftritte - "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" ist
hier nur ein erfolgreiches Beispiel. Das Internet erweitert das TV-Format um Interaktivität und Hintergrundinformationen, das
TV-Format vermittelt Emotionen und Authentizität. Aber nicht nur aus dem Internet kamen neue Impulse für das Medium Fernsehen: Mit neuen Konzepten, neuen Gesichtern und Formaten, die
große Bevölkerungsschichten gleichzeitig erreichen, ist es den Sendern weltweit gelungen, die These vom Ende der Massenkommunikation
eindrucksvoll zu widerlegen. Fernsehen ist wieder das Massenmedium Nr. 1.

"Television 2000" ist eine Studie der IP-Gesellschaften in Europa und der RTL Group. Die Dokumentation kann ab sofort bei der IP
Deutschland unter Fax 0221/5886-409 bestellt werden. Für Geschäftspartner der IP ist der Bezug kostenlos, alle anderen
Interessenten erhalten den 496 Seiten starken Berichtsband gegen eine Schutzgebühr von 250 DM.

Originaltext: IP Deutschalnd GmbH
Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de

Bei Rückfragen:
Carsten Breinker,
Kommunikation,
Tel. 0221/5886-402
E-Mail: carsten.breinker@ip-deutschland.de

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