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  • 29.03.2001

F.A.M.E AG: Umsatzziel erreicht, Ergebnis unter Plan

München (ots) - Die F.A.M.E. Film & Music Entertainment AG (WKN 518 510) wird für das Jahr 2000 statt der geplanten 2,6 Mio DM voraussichtlich nur ein Ebit in Höhe von 600-800.000 DM erreichen. Der Umsatz liegt mit 29 Mio DM im Plan, was einem Plus in Höhe von 83 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Für die Verfehlung des Ergebnisziels sind im wesentlichen zwei Filmprojekte verantwortlich, die nicht in der geplanten Höhe zum Ergebnis beigetragen haben und deren Endabrechnung erst jetzt vorliegt. Vor allem erzielte der Kinofilm "7 days to live" im internationalen Vertrieb nur ein Drittel des vom Weltvertriebspartner Amberlon, einer Tochter von Senator Entertainment, budgetierten Erlöses - obwohl er auf Branchenmessen auf reges Interesse stieß und in 25 Länder weltweit verkauft werden konnte. Damit blieben geplante Zusatzeinnahmen in Höhe von etwa einer Mio aus. Eine TV-Produktion verursachte höhere Kosten als geplant (8 Prozent Budgetüberschreitung). Zudem konnten infolge des Emissionserlöses das Personal verstärkt und Investitionen vorgezogen werden - insbesondere in den Ausbau der Tonstudios. Während der Umbaumaßnahmen konnten die Studios zudem nicht genutzt werden, was das Ergebnis in diesem Bereich um etwa 400.000 DM reduzierte. Der Geschäftsbereich Filmlizenzhandel / Internationale Co-Produktion - drittes Standbein des integrierten Medienunternehmens F.A.M.E. AG - verlief nach Plan.

Genaue Zahlen zum Ergebnis kann das Unternehmen erst Ende April vorlegen. Hintergrund: In der Filmbranche werden einzelne Produktionen mit einer eigenen Nebenbuchhaltung abgerechnet, die anschließend in die Hauptbuchhaltung des Unternehmens integriert werden muss. Die F.A.M.E. AG hat im Jahr 2000 insgesamt fünf Filme (drei im Vorjahr) in einer durchschnittlichen Größenordnung von 4-5 Mio DM mit jeweils bis zu 40 involvierten Mitarbeitern produziert - branchenüblich sind ein bis zwei Filme im Jahr. Ein Großteil der im Rahmen von drei Filmprojekten entstandenen Datenmenge wurde infolge eines Systemzusammenbruchs Ende Oktober gelöscht. Bei der Aufarbeitung dieses Vorgangs traten zudem gravierende Fehler in der Nebenbuchhaltung einzelner Projekte zutage - diese erfolgt in der Filmbranche üblicherweise durch freie Projektmitarbeiter, die entsprechend schwer zu kontrollieren sind.
Die dadurch notwendig gewordene nachträgliche Kontrolle und Korrektur aller Abrechungen erwies sich als außerordentlich arbeitsaufwendig. Obwohl seit Jahresbeginn sechs Mitarbeiter von F.A.M.E. damit befasst sind, dauerte dieser Prozess länger als erwartet - womit sich auch die Konsolidierung des gesamten Zahlenwerks verzögert. Vor diesem Hintergrund hat das Unternehmen bei der Deutschen Börse AG einen Antrag auf Fristverlängerung zur Vorlage
des Jahresabschlusses eingereicht.

Um derartige Fehlbuchungen und Budgetüberschreitungen im Filmbereich künftig zu verhindern, hat das Unternehmen zum 1. Februar das zentrale Projektcontrolling verstärkt und die Zahl der Mitarbeiter in der Buchhaltung verdoppelt. Für jedes neue Filmprojekt gibt es nunmehr auch ein zentrales Risikomanagement, das die Einhaltung der Regeln der externen Nebenbuchhaltung zeitnah überprüft und auch vor Ort an den Drehplätzen kontrolliert.

Originaltext: F.A.M.E. FILM & MUSIC ENTERTAINMENT AG
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