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  • 17.09.2001

"Die Film-Branche muss umdenken"

Wolfgang Petersen im ZEIT-Extra, das am Montag, dem 17. September erscheint

Hamburg (ots) - "Mit der Katastrophe in New York hat die Realität das Kino eingeholt - und weit überholt" sagt Regisseur Wolfgang Petersen in einem Beitrag für die Wochenzeitung DIE ZEIT.

"Ich habe bisher nur einen so genannten Actionfilm gedreht, Air Force One. Darin wird die Maschine des Präsidenten von Gangstern entführt, und der Präsident, gespielt von Harrison Ford, kämpft gegen die Bösen. Am Ende gewinnt er natürlich. Ich habe diese Geschichte mit einem kleinen Augenzwinkern erzäht: Schön, wenn der echte Präsident mal so zuschlagen würde. Bis vor einer Woche hätte man gedacht, das ist eine Popcorn-Geschichte. Erfunden, um den Zuschauer zu gruseln, ihm Spaß und Schrecken zu bereiten - aber in Wirklichkeit kann so etwas nicht geschehen. Es ist passiert. Nur viel schlimmer."

Petersen weiter: "Wir Filmemacher werden die Ereignisse erst einmal verdauen müssen ... Die Branche muss umdenken. Im Film wird in der nächsten Zeit kein Hochhaus mehr explodieren, es wird kein Flugzeug entführt werden und auch keines abstürzen."

Diese PRESSE-Vorabmeldung des ZEIT-Extras mit Erstverkaufstag am Montag, 17. September 2001, ist unter Quellen-Nennung DIE ZEIT zur Veröffentlichung frei. Der Wortlaut des ZEIT-Beitrags kann angefordert werden.

Originaltext: Die Zeit

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Verena Schröder
ZEIT-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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