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  • 19.07.2000

Robert-Geisendörfer-Preis für WDR-Hörspiel Robert-Geisendörfer

Aus den Zusendungen von mehr als 30 einreichenden Hörfunksendungen für den "Robert-Geisendörfer-Preis" wurde das Hörspiel "Gespräche mit Lebenden und Toten" von Swetlana Alexijewitsch mit einem der beiden Preise in der Sparte Radio ausgezeichnet.

In der Begründung der Jury für den Medienpreis der Evangelischen Kirche heißt es für das WDR-Hörspiel, das sich mit den Folgen der Tschernobyl-Katastrophe auseinandersetzt, u. a.:

"Swetlana Alexijewitsch hat nüchterne Zeugnisse eines entsetzlichen Sterbens zusammengetragen. In den Gesprächen der ukrainischen Journalistin mit Opfern der Kernkraftkatastrophe wird mit eindringlicher Schlichtheit deutlich gemacht, wie hilflos und naiv, aber auch wie menschlich und sensibel die Betroffenen, die Techniker und die Politiker dem Schicksal begegnen: Frauen begleiten mit einer Liebe, deren Stärke und Zartheit ihnen erst recht auch diesem kurzen Weg bewusst wird, das Sterben ihrer verstrahlten Männer...

Die Autorin ist mit den einfachsten Mitteln des Gesprächs in das Zentrum eines politischen Problems vorgedrungen, mit dessen Lösung sich die Überlebensfrage der jetzt lebenden Generation entscheidet."

Die Koproduktion der Sender SR/NDR/WDR/SFB-ORB (Bearbeitung: Frank Werner; Regie: Ulrich Gerhardt) thematisiert die Folgen der Tschernobyl-Katastrophe.

WDR 3 wiederholt das preisgekrönte Hörspiel in seiner Reihe 50 Jahre ARD um 22.00 Uhr im "Forum Hörspiel" am 13. Dezember 2000.

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